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Mit Sweep hat die Swisscom die Nachhaltigkeitsdaten im Griff – durch automatisierte Datenerfassung und Teamarbeitstools.

Das Unternehmen
Swisscom ist das größte Telekommunikationsunternehmen der Schweiz
Größe
Mehr als 18.000 Mitarbeitende
Branche
Telekommunikation
Hauptsitz
Ittigen, Switzerland
Swisscom
Kategorie
Kunden
Zuletzt aktualisiert
11. Mai 2026

Ergebnisse

  • Jährlich 1 Mio. t CO2e „vermiedene Emissionen“ durch Senkung der Emissionen für Swisscom-Kunden.
  • Swisscom strebt die Erfüllung des Netto-Null-Emissionsziels bis 2035 über Scope 1, 2 und 3 hinweg an.
  • Die Swisscom senkt Emissionen schneller als von der SBTi gefordert, um die globale Erwärmung unter 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu halten.
  • Mit über 3.000 Lieferanten in der Wertschöpfungskette erzielt die Swisscom über Sweep im Lieferkettenmodul eine höhere Scope-3-Emissionsdatengranularität.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Um das Netto-Null-Ziel 2035 zu erreichen, musste die Swisscom die Emissionen im Unternehmen, entlang der Wertschöpfungskette und bei den Kunden senken.
  • Bei über 3.000 Lieferanten waren die Ermittlung der Wertschöpfungsketten-Emissionen und die datengestützten Nachhaltigkeitsstrategien eine große Herausforderung.
  • Erschwert wurde dies durch unterschiedliche CO₂-Wissenstände der Lieferanten und die unterschiedlichen Umsetzungsstadien ihrer Klimastrategie.
  • Die Swisscom benötigte ein Tool für ein effizienteres CO₂-Management, damit das Unternehmen über die reine Messung hinaus notwendige Maßnahmen umsetzt.
  • Über Sweeps Plattform kann die Swisscom alle Lieferkettendaten an einem Ort bündeln und bei fehlenden Lieferantendaten die Lücken durch Branchen-Benchmarks schließen.
  • Die Swisscom bereitet sich darauf vor, einen Reduktionsplan zu erstellen und mit Sweep – soweit möglich – Datengranularität auf Produktebene zu erreichen.
  • Durch die Einbindung seiner Lieferanten über das „Sweep for Supply Chain“-Modul hat die Swisscom eine weitaus höhere Datengranularität erreicht.
  • So kann das Team eine evidenzbasierte Roadmap zur Erreichung der Klimaziele erstellen und diese anhand von Echtzeitänderungen der Daten kontinuierlich anpassen.
Res Witschi

„Mit Sweep können wir Reduktionsinitiativen simulieren und entscheiden, welchen Vorrang eingeräumt wird. So können wir eine fundierte, evidenzbasierte Roadmap für unsere Klimaziele erstellen und diese anhand von Echtzeit-Datenänderungen kontinuierlich optimieren.“

Res Witschi
Beauftragter für nachhaltige Digitalisierung

Der Hintergrund

Die Swisscom ist ein großer Telekommunikationsanbieter in der Schweiz und in Italien. Sie wurde vom World Finance Magazine 2020 und 2022 zum nachhaltigsten Telekommunikationsunternehmen der Welt gekürt. Swisscoms Führung hat ehrgeizige Klimaziele: darunter die Dekarbonisierung der Lieferkette bis 2025 und ein Übertreffen von Scope 3, indem man Kunden unterstützt, eigene Emissionsziele festzulegen und zu erreichen.

„Die Swisscom ist seit Jahrzehnten bemüht, ihre Umweltbelastungen zu reduzieren. Mit unserem Netto-Null-Ziel 2035 wollen wir die Emissionen unseres Unternehmens, der Wertschöpfungskette und unserer Kunden weiter senken“, sagt Res Witschi, Beauftragter für nachhaltige Digitalisierung bei der Swisscom.

Die Herausforderung

Die meisten Emissionen der Swisscom entfallen auf die Komponenten und Geräte, die das Unternehmen von Lieferanten und Herstellern kauft.

Der Großteil der Netto-Null-Bemühungen der Swisscom entfällt somit auf die Eindämmung dieser indirekten Scope-3-Emissionen.

Bei einem Netzwerk von über 3.000 Lieferanten ist der Koordinationsaufwand natürlich enorm.

Die Auswertung über Excel-Tabellen gestaltete sich als äußerst aufwendig. Die Swisscom arbeitete zunächst mit einer externen Beratung, die eine gigantische Excel-Tabelle mit 20 Tabellenblättern erstellte. Der Umfang des Dokuments wurde zu unhandlich und so komplex, dass man die Nutzung zur Vermeidung von Eingabefehlern auf wenige Teammitglieder beschränken musste.

Eine zusätzliche Herausforderung waren unterschiedliche CO₂-Wissenstände der einzelnen Lieferanten.

Es war schwierig, Daten zu bekommen; noch schwieriger, eine gute Qualität und regelmäßige Reporting-Daten sicherzustellen. Somit hatte die Swisscom keine Echtzeitüberwachung der Emissionen oder Simulation von Szenarien und Reduktionsmaßnahmen.

„Jemand mit engelsgleicher Geduld müsste hunderte E-Mails senden und zahllose Meetings organisieren, um relevante Daten zu erhalten, und diese dann manuell in Excel-Tabellen eintragen. Das wird schnell unübersichtlich, besonders bei tausenden Lieferanten“, so Witschi.

Die Lösung

Swisscom brauchte ein Tool zur Optimierung der CO₂-Management-Prozesse: von der Automatisierung und Koordination der Datenerfassung der Geschäftsbereiche, Lieferanten und Beteiligungen bis zur Optimierung von Reduktions- und Beitragsmaßnahmen.

Sweep ermöglichte es der Swisscom:

  • Historische Informationen mit neuen Daten zusammenzuführen und nahtlos von Excel-Tabellen in eine CO2-Management-Software zu überführen.
  • Umfragen zur automatischen Datenerfassung im Unternehmen und entlang der Wertschöpfungskette zu nutzen.
  • Zur Entwicklung der optimalen Dekarbonisierungsstrategie verschiedene Reduktionsinitiativen zu vergleichen.
  • Ihre CO₂-Emissionen in unter zwei Jahren nach Einführung der Sweep-Plattform um 10 % zu senken – Reduktionen, die über die SBTi-Anforderung hinausgehen, um die Erderwärmung unter 1,5 °C zu halten.

Datenmanagement von Lieferkettenemissionen

Res Witschi erklärt, dass die Swisscom über das „Sweep for Supply Chain“-Modul die Lieferkette mit höherer Granularität analysieren möchte, bis hin zur Erstellung vom CO2-Fußabdruck der wichtigsten Lieferanten auf Produktebene.

Die Swisscom wechselt zudem von ausgaben- auf aktivitätsbasierte Emissionsberechnungen, was die Präzision des Fußabdrucks der Lieferkettenemissionen erhöht.

„Sweep bringt Erleichterungen und mehr Transparenz in den komplizierten Prozess der Verfolgung unserer Scope-3-Emissionen. Jetzt hat das Team Autonomie und Verständnis dafür, wie es mit dem Fußabdruck der Lieferkette umgeht“, sagt Res Witschi.
Swisscom bereitet sich darauf vor, ab 2025 die Richtlinie (EU) hinsichtlich der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD) zu erfüllen.

Die CSRD fordert Eingaben zu fast 1.200 Datenpunkten. Laut Witschi dürfte Sweep einen großen Anteil daran haben, alle in angemessener Zeit und genau anzugeben.

„Alleine die zu bewältigende Datenmenge für die CSRD-Compliance ist riesig, und wir gehen davon aus, dass wir das dank Sweep strukturiert erledigen können. In der Wesentlichkeitsmatrix können Prioritäten festgelegt werden. Ich hoffe, dass uns das bei der Priorisierung hilft, damit wir uns auf die wichtigste Auswahl und die Strukturierung der Zusammenarbeit mit den vielen Beteiligten konzentrieren können. Bei einer Aufgabe dieser Größe könnten wir sonst im Chaos versinken.“

Witschi weist darauf hin, dass es für die CSRD-Compliance erforderlich sein wird, relevante Daten aus dem ganzen Unternehmen, über das Nachhaltigkeitsteam hinaus, zusammenzutragen – und dass Sweep durch benutzerfreundliche Dashboards und „Sweep-School“-Schulungen das Zusammentragen auf einer Plattform erleichtert.

„Sweep bringt Erleichterungen und mehr Transparenz in den komplizierten Prozess der Verfolgung unserer Scope-3-Emissionen. Jetzt hat das Team Autonomie und Verständnis dafür, wie es mit dem Fußabdruck der Lieferkette umgeht“

Res Witschi
Res Witschi
Beauftragter für nachhaltige Digitalisierung

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